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Auf den nächsten beiden Seiten habe ich einige Zitate zusammengetragen .

Falls jemand ein Zitat gerne hier aufgenommen hätte bitte kurzes E-Mail an :

               

 

Als ich meinen neuen Hund bekam
 
Ich bat um Stärke, um ihn perfekt zu erziehen.
Ich wurde aber schwach
und verwöhnte ihn mit Häppchen.
 
Ich wollte einen Hund, der gehorcht,
so dass ich stolz sein könnte.
Ich bekam einen widerspenstigen,
der mich demütigte.
 
Ich wollte Gehorsamkeit,
um überlegen zu sein.
Es wurde ein Clown,
der mich zum Lachen brachte.
 
Ich hoffte auf einen Begleiter,
gegen meine Einsamkeit.
Ich bekam den besten Freund,
der mir das Gefühl der Liebe gab.
 
Ich bekam nichts, was ich wollte,
aber alles, was ich brauchte!

 

Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.

Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.

Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.


Roger Andrew Caras (1928 - 2001)

 

Dein Hund...

Nichts auf dieser Welt ist uns sicher, deine eigene Frau mag dich verlassen. Deine Kinder mögen sich als undankbar erweisen, trotz aller Opfer, die du für sie gebracht hast.

Deine besten Freunde, denen du jahrelang vertraut hast, können dich eines Tages betrügen.

Du magst dein Vermögen verlieren. Dein Ruf, deine Ehre können in ein Nichts zerrinen.

Diejenigen, die am meisten vor dir in die Knie gesunken sind, werden vielleicht die ersten Steine nach dir werfen, wenn sie dich nicht mehr brauchen.

Der einzige, absolute uneigennützige Freund, den der Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt hat, ist sein Hund. In der ärmsten Hütte ist er genau so glücklich wie im größten Palast; bei dir will er sein. Der einzige, der dich nicht betrügt. Wenn du ein Bettler bist, bewacht und verehrt er dich, als wärest du ein Prinz. Wenn du von Haus und Hof vertrieben wirst, wenn sie alle, alle dich verlassen; dein Hund verläßt dich nicht. Hast du kein Obdach mehr und mußt im Freien schlafen, will er keine andere Belohnung, als bei dir zu sein. Auch wenn du verhungern müßtest, bliebe er dir treu. Er hungert mit dir und küßt und leckt die leere Hand, die ihm kein Futter reichen kann. Solltest du plötzlich tot umfallen; er weicht nicht von dir. Er muß eher erschossen werden, als daß er dich im Stich ließe. Bist du dann in der kühlen Erde, und er kennt die Stelle, dort an deinem Grab findet man ihn. Er scharrt, als wolle er dich wieder ausgraben. Er legt seinen Kopf zwischen seine Pfoten und trauert um dich, -er- dein bester Freund, dein Hund!
Ed. Boshardt, 1.6.61